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Was ist Skoliose ?

 

Die Skoliose ist eine Seitenverbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper.

 

Die Wirbelsäule ist nicht nur zur Seite geneigt, sondern weist auch eine Rotation der Wirbelkörper bei gleichzeitiger Verdrehung des Schultergürtels zum Becken hin auf. Ist eine Entwicklung erst einmal in Gang gesetzt, geht diese unbehandelt immer weiter, so dass im Erwachsenenalter mit vielen Nebenwirkungen wie einer Störung der Herz-Lungenfunktion und anderer Vitalfunktionen sowie mit zusätzlichen Schmerzen zu rechnen ist.

Ursache

 

Die Ursache der Skoliose ist bis heute wenig erforscht. Es wird jedoch vermutet, dass hormonelle, neuronale oder muskuläre Störungen die Auslöser sind. Auch eine erbliche Veranlagung kann Einfluss haben. Meist bildet sich die Skoliose in Zeiten von starkem Wirbelsäulen -

wachstum und wird deswegen meist zwischen dem 9. und 12. Lebens-

jahr festgestellt. Mädchen sind siebenmal häufiger betroffen als Jungen.

Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt zum einen vom Grad der Verbiegung und zum anderen davon ab, wie schnell die Krümmung fortschreitet.

Korsett

 

Mit einem Korsett soll das Fortschreiten der Skoliose oder Kyphose und eine Operation vermieden werden. Das Korsett wird vom Orthopäden ab einer bestimmten Gradzahl verordnet und ist mehrere Stunden am Tag bis zum Abschluss des Wachstums zu tragen. Die Veränderung der Wirbelsäule wird regelmäßig kontrolliert.

Weiter Informationen zum Thema Skoliose und der Früherkennung finden Sie auf der Homepage des Deutschen Skoliose Netzwerks.

 

www.netzwerkportal-skoliose.de